Disziplinierende Zukunftsdiskurse.

Gesellschaftliche Verhandlungen über Arbeit ‚4.0‘ am Beispiel der Logistik

Autor/innen

  • Johannes Müske Universität Freiburg

Schlagworte:

Diskurs, Arbeit 4.0, Logistik, Arbeitskulturenforschung, kulturwissenschaftliche Technikforschung, Ethnografie

Abstract

Abstract.

Der Beitrag untersucht den vielschichtigen Diskurs zur sogenannten Arbeit 4.0 am Beispiel der Logistik, wo sich die gegenwärtigen Veränderungen der Arbeitswelt besonders deutlich zeigen. Die arbeitsethnografische Studie erforscht, wie Arbeiterinnen in Alltagserzählungen technische und unternehmenskulturelle Veränderungen in einem Logistikbetrieb als Deutungsmuster für den gesellschaftlich-technischen Wandel heranziehen. Der 4.0-Diskurs wird als Teil eines neoliberalen Dispositivs analysiert und funktional als Disziplinierung gedeutet. Empirische Basis bilden qualitative Interviews und Medientexte, die mit den Methoden der Erzählforschung analysiert werden. Mit ihrem Fokus auf den technischen Wandel und unternehmenskulturelle Aspekte trägt die Forschung zur Integration von kulturwissenschaftlicher Technikforschung und Arbeitskulturenforschung bei.

 

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Veröffentlicht

01. Dezember 2020

Zitationsvorschlag

Müske, J. (2020). Disziplinierende Zukunftsdiskurse. : Gesellschaftliche Verhandlungen über Arbeit ‚4.0‘ am Beispiel der Logistik. Berliner Blätter, 82, 29–42. Abgerufen von https://berliner-blaetter.de/index.php/blaetter/article/view/1079