Experiment Ethnographie

Zur Kreativität einer Forschungshaltung

Autor/innen

  • Beate Binder
  • Sabine Imeri
  • Regina Römhild
  • Franka Schneider

DOI:

https://doi.org/10.60789/921245

Schlagworte:

Ethnographie, Kritik, Public Anthropology, engagierte Anthropologie, Partizipation, Reflexivität, Kunst, Ethnographische Forschungsstrategien

Abstract

Wie gelingt es, dass Ethnographie sich als Forschungsstrategie und Präsentationsmodus trotz aller Kritik immer wieder auf kreative Weise neu erfindet? In der letzten Zeit lässt sich jedenfalls vielerorts beobachten, wie Ethnographie (erneut) zu einem Experimentierfeld geworden ist, auf dem mit unterschiedlichen Strategien versucht wird, komplexe gesellschaftliche Entwicklungen und dynamische soziale Felder beschreibbar zu machen. Zugleich wird nach Wegen gesucht, sich aus den extraktivistischen Forschungstraditionen zu lösen und zu kollaborativen Formen der Wissensproduktion zu finden. Der Band präsentiert Beiträge einer Tagung der Gesellschaft für Ethnographie e.V.. In der Einleitung gehen wir einigen Aspekten des experimentellen Moments der Ethnographie nach und stellen den Inhalt des Bandes vor.

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Veröffentlicht

2026-04-23

Zitationsvorschlag

Binder, B., Imeri, S., Römhild, R., & Schneider, F. (2026). Experiment Ethnographie: Zur Kreativität einer Forschungshaltung. Berliner Blätter, 92, 5–20. https://doi.org/10.60789/921245