Anmerkung zu den Kommentaren von Julian Hamann und Marion Näser-Lather

Autor/innen

  • Victoria Hegner Universität Jena

DOI:

https://doi.org/10.60789/921238

Schlagworte:

Hochschulethnografie, Forschungsethik, sensible Felder

Abstract

Der Text stellt eine Replik auf die Kommentare von Julian Hamann und Marion Näser-Lather zu dem Text „Zwischen Abwehr und Öffnung. Der Feldzugang zu Berufungskommissionen als ethnografisches Experiment“ dar. Durch ihre Ausführungen wird ein disziplinübergreifender Dialog hergestellt, der die ethnografische Analyse von Gleichstellungspraktiken nachhaltig vertieft. Hamann entwickelt eine differenzierte Typologie der Abwehr ethnografischer Forschung, wobei die fächerkulturellen Unterschiede zwischen soziologischer Systematisierung und kulturanthropologischer erzählerischer Verdichtung produktiv gemacht werden. Zudem betont er forschungsethische Herausforderungen einer Forschung im „eigenen Feld“. Näser-Lather erweitert die Methodendiskussion um das Konzept „sensibler Felder“ und führt den Begriff der „collateral audience“ ein. Beide Beiträge schärfen das Verständnis für institutionelle Sensibilitäten, Risiken und methodische Entscheidungen ethnografischen Arbeitens im universitären Kontext.

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Veröffentlicht

2026-04-23

Zitationsvorschlag

Hegner, V. (2026). Anmerkung zu den Kommentaren von Julian Hamann und Marion Näser-Lather. Berliner Blätter, 92, 253–256. https://doi.org/10.60789/921238

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